Kategorie: Aktuelles

  • SPD-Fraktion macht Weg frei für neue Eventlocation am Weichelsee

    SPD-Fraktion macht Weg frei für neue Eventlocation am Weichelsee

    Der Stadtrat hat 25 zusätzliche Stellplätze am Weichelsee beschlossen. Damit ist eine entscheidende Hürde für den Bau der geplanten festen Eventlocation beim Beachclub Strandgold genommen. Unsere SPD-Fraktion hat diesen Beschluss unterstützt und damit ein klares Signal für die Weiterentwicklung des Weichelsees gesetzt.

    Ein Gewinn für Rotenburg

    Seit 2021 wird an den Plänen für eine moderne Veranstaltungshalle gearbeitet. Betreiber Roland Nielebock will rund 1,4 Millionen Euro in den Neubau investieren. Auf rund 700 Quadratmetern soll eine feste Eventlocation entstehen, die die bisherigen Zeltlösungen ablöst und für Veranstaltungen aller Art genutzt werden kann. Die SPD-Fraktion sieht darin einen großen Mehrwert für unsere Stadt:

    • Mehr Kultur und Freizeit: ein Ort für Konzerte, Feiern und Begegnungen.
    • Neue Arbeitsplätze: vor allem in Gastronomie und Eventorganisation.
    • Bessere Infrastruktur: zusätzliche Stellplätze am Weichelsee.
    • Tourismusförderung: Rotenburg wird attraktiver für Gäste.

    Nächste Schritte

    Mit dem Stadtratsbeschluss ist ein wichtiger Baustein geschafft. Nun liegt es an den Genehmigungsbehörden und dem Baufortschritt, das Projekt Wirklichkeit werden zu lassen.

    Wir als SPD Rotenburg werden den Prozess weiterhin konstruktiv begleiten – für eine lebendige Stadt mit starken Angeboten für alle. ?

  • Dialog statt Drohgebärden: SPD im Bezirk Nord-Niedersachsen ruft Demonstranten zur Mäßigung auf

    Dialog statt Drohgebärden: SPD im Bezirk Nord-Niedersachsen ruft Demonstranten zur Mäßigung auf

    Dialog statt Drohgebärden: SPD im Bezirk Nord-Niedersachsen ruft Demonstranten zur Mäßigung auf

    Mit Blick auf die angedrohten Proteste am kommenden Montag und nach den erschreckenden Bildern des vergangenen Abends stellt Uwe Santjer, Vorsitzender der SPD im Bezirk Nord-Niedersachsen klar: „Wir rufen alle Landwirtinnen und Landwirte dringend dazu auf, sich von Gewalt und Drohungen zu distanzieren!“ Androhungen körperlicher Gewalt und Krawalle seien in einer Demokratie in keinster Weise geeignet, um für seine Interessen einzustehen. „Wir müssen wieder an den Tisch – nur im Dialog können wir diese Grabenkämpfe beenden“, so Santjer, der an die Landwirtschaftsverbände im Elbe-Weser-Raum appelliert, sich klar von Gewalt und Hass zu distanzieren und mäßigend auf die einzuwirken, die eskalieren wollen.

    „Der Donnerstag unterzeichnete gemeinsame Appell der Landesregierung und der landwirtschaftlichen Verbände in Niedersachsen muss nun auch so an die Akteure in der Landwirtschaft weitergegeben werden“, so Santjer. Die niedersächsische Landesregierung fordert darin gemeinsam mit fünf landwirtschaftlichen Verbänden die Bundesregierung sowie die regierungstragenden Fraktionen im Deutschen Bundestag dazu auf, die Pläne zur Erhöhung der Mineralölsteuer für Agrardiesel und zur erstmaligen Erhebung von Kfz-Steuern für landwirtschaftliche Fahrzeuge zu stoppen. Dieser Forderung schließt sich die SPD im Bezirk Nord-Niedersachsen uneingeschränkt an. „Im Gegenzug muss es nun aber auch zu einem Ende der Gewalt und Hetze kommen“, so Santjer.

    Protest sei im Rahmen der Regeln des gesellschaftlichen Miteinanders selbstverständlich ein probates Mittel – aber eben nur im Rahmen der demokratischen Regeln. „Wir haben hier im Bezirk Nord-Niedersachsen in den vergangenen Jahren eine gute gemeinsame Basis mit der Landwirtschaft geschaffen – es wäre fatal, wenn einige wenige, aber dafür umso aggressivere Menschen diese Kooperation nachhaltig beschädigen würden“, so Santjer, der sich erschrocken von der Radikalisierung einiger der Akteure zeigt.

    Dabei sei es unerträglich, dass demokratiefeindliche „Trittbrettfahrer“, auf der Welle des Protestes mitschwimmen.

    „Wir wissen um die Qualität unserer Landwirtschaft im Elbe Weser Raum und sind darüber dankbar. Und wir wissen auch, dass für die allermeisten Landwirte die Androhung von Gewalt nicht akzeptabel ist. Es gibt eine klare Grenze, die nicht überschritten werden darf!“ Die Landwirtschaft habe sich, gerade in den letzten Tagen, durch großartige Hilfen beim Hochwasser hervorgetan und gezeigt, für was sie steht. Jetzt Straßen zu blockieren und damit womöglich Hilfskräften den Weg zu versperren, Dung vor Rathäusern, Kreishäusern oder Parteigebäuden abzuladen und Drohungen auszusprechen – all das schadet dem Dialog. „Lasst uns reden.“

    Quelle: https://www.spd-nord-niedersachsen.de/2024/01/05/dialog-statt-drohgebaerden-spd-im-bezirk-nord-niedersachsen-ruft-demonstranten-zur-maessigung-auf/

  • Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth: Telefonsprechstunde am Donnerstag, 30.11.

    Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth: Telefonsprechstunde am Donnerstag, 30.11.

    Wer Fragen zur Landespolitik oder Sorgen hat oder der heimischen Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth Ideen oder Hinweise geben möchte, die sie in ihrem roten Rucksack mit nach Hannover in den Landtag nehmen soll, kann das am Donnerstag, 30. November 2023 telefonisch tun: Von 15.30 bis 17.30 Uhr hat die SPD-Politikerin bei ihrer nächsten Telefonsprechstunde wieder ein offenes Ohr für Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Verden und dem Altkreis Rotenburg. Sie können sich dann unter 04231 / 9708722 oder 0170 / 9000508 an Dörte Liebetruth wenden. Auch außerhalb dieser Zeit ist die Abgeordnete unter Doerte.Liebetruth@LT.Niedersachsen.de ansprechbar. Andere Termine für Gespräche mit Dörte Liebetruth können mit dem Bürgerbüro der Landtagsabgeordneten vereinbart werden, das montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter 04231 / 9708720 erreichbar ist.

  • Veränderungen in der Fraktion

    Veränderungen in der Fraktion

    Änderungen in der Fraktion

    Gilberto Gori und Heike Behr verlassen auf eigenen Wunsch die Fraktion und sind zukünftig mit der neu gegründeten Fraktion BeGo im Stadtrat vertreten. Es wurden Rolf Klammer zum Fraktionsvorsitzenden und Julian Räke zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt.

    Wir sind weiterhin stark durch Einheit – Für Rotenburg und für euch!

  • Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth: Telefonsprechstunde am Montag, 11.9. ab 16 Uhr

    Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth: Telefonsprechstunde am Montag, 11.9. ab 16 Uhr

    Wer Fragen zur Landespolitik oder Sorgen hat oder der heimischen Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth Ideen oder Hinweise geben möchte, die sie in ihrem roten Rucksack mit nach Hannover in den Landtag nehmen soll, kann das am Montag, 11. September 2023 wieder telefonisch tun: Von 16 bis 18 Uhr hat die SPD-Politikerin bei ihrer nächsten Telefonsprechstunde wieder ein offenes Ohr für Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Verden und dem Altkreis Rotenburg. Sie können sich dann unter 04231 / 9708722 oder 0170 / 9000508 an Dörte Liebetruth wenden. Auch außerhalb dieser Zeit ist die Abgeordnete unter Doerte.Liebetruth@LT.Niedersachsen.de ansprechbar. Andere Termine für Gespräche mit Dörte Liebetruth können mit dem Bürgerbüro der Landtagsabgeordneten vereinbart werden, das montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter 04231 / 9708720 erreichbar ist.

  • Fraktion vor Ort in Rotenburg: Klingbeil und Bartol im Gespräch über die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums

    Fraktion vor Ort in Rotenburg: Klingbeil und Bartol im Gespräch über die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums

    Wie sieht die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums im ländlichen Raum aus? Dieser Frage gingen die der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Sören Bartol in einer Diskussion mit Stadtplanern, Kommunalpolitikern, Architekten und Hausbesitzern im Rotenburger Rathaus nach. Insgesamt diskutierten rund 60 Bürger*innen zwei Stunden mit beiden SPD-Politikern. Bevor die Diskussionsveranstaltung im Rotenburger Rathaus begann, nutze Klingbeil den Besuch des Staatssekretärs für einen Spaziergang mit der ersten Stadträtin Bernadette Nadermann durch die Rotenburger Innenstadt zum Innovationsquartier, um über die Stadtentwicklung Rotenburgs zu informieren. Vor Ort tauschten Sie sich mit der Geschäftsführerin der Rotenburger Werke, Sabine Ulrich, über das Potential des Innovationsquartiers aus. Hintergrund dessen ist die zugesagte Förderung des Landes in Höhe von insgesamt 30 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung (Bund und Land) zur Weiterentwicklung. Ziel seien unter anderem Klimaanpassungen und in der Stadt für mehr Grün, mehr Wasser und weniger versiegelte Flächen zu sorgen.

    Klingbeil berichtet eingangs der Diskussionsveranstaltung vom spürbar zunehmenden Wohnungsmangel auch im ländlichen Raum. „Die Pandemie hat die Vorzüge des ländlichen Lebens stark in den Vordergrund gestellt. Wir merken, dass die Nachfrage nach Bau- und Wohnraum in unserer Region stark steigt. Wir müssen deswegen jetzt die Weichen dafür stellen, dass der Wohnraum in unserer Region für Familien auch künftig bezahlbar bleibt“, macht Klingbeil deutlich.
    Bartol betonte im Rotenburger Ratssaal, dass die Bundesregierung, den Ländern im Zeitraum von 2022 bis 2027 Programmmittel in Höhe von insgesamt 18,15 Milliarden Euro zur Verfügung stellen will. Neben dieser Recordsumme werden weitere und auch neue Instrumente wie die Neue Wohngemeinnützigkeit (NWG) weiter vorangetrieben zur Schaffung von bezahlbaren Wohnraum. Außerdem würdigte Sören Bartol die Idee der Wohnungsgenossenschaften und betonte, dass der Bund und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Erwerb von Genossenschaftsanteilen fördert. Die Programmmittel für die KfW-Genossenschaftsförderung sollen ab 2024 sogar erhöht werden, von 9 auf 15 Millionen Euro.

    Die Bundesregierung fördert verschiedene Lösungsansätze, wie genossenschaftliches Wohnen, Mehrgenerationenwohnprojekte, sozialen und kommunalen Wohnungsbau, Wohneigentum für junge Familien oder Wohngeld. Sie hat im „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ ein Maßnahmenpaket für eine Bau-, Investitions- und Innovationsoffensive vorgelegt. Dabei gehe es auch darum, die Weichen für einen klimaneutralen Gebäudesektor bis 2045 zu stellen, unterstreicht Klingbeil. Klingbeil dankte Bartol, dass er in seiner Funktion des Staatssekretärs offen für Hinweise, Kritik und Anregungen beim Thema bezahlbarer Wohnraum war und sagte zu, das Thema eng zu begleiten.

  • Andreas Weber – Offener Brief

    Andreas Weber – Offener Brief

    In den vergangenen Wochen wurde seitens der CDU, der FDP auch seitens der Grünen-Fraktion vereinzelt und in der Haushaltsdebatte des Rates am 6.7.2023 verstärkt Vorwürfe hinsichtlich des Handelns des Vorgängers des jetzigen Bürgermeisters und seiner damaligen Verwaltung laut:

    Es gäbe schwere Versäumnisse in finanzieller Hinsicht durch eine fehlende Gebührenanpassung der Abwassergebühren, bezüglich einer erforderlichen Sanierung des Kanalsystems der Stadt und schließlich sogar seitens der FDP (Künzle), dass es Versäumnisse bei Schule und Feuerwehren gäbe, die uns jetzt auf die Füße fallen würden. Der neue Bürgermeister hätte ein „schweres Erbe“ (Dr. Rinck) von seinem Vorgänger übernommen.

    Zugegeben ist es auch in meiner Zeit als Bürgermeister jedes Jahr schwer gewesen, einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren, dass dieser durch die Kommunalaufsicht genehmigt werden konnte, dabei trotzdem in 7 Jahren erhebliche Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung, Wohnungsbau, Klimaschutz, Unternehmensansiedlung und Brandschutz selbst vorzunehmen oder durch Kooperationspartner zu initiieren.

    Dieses nunmehr zu negieren, widerspricht den Fakten, ist unfair und respektlos gegenüber dem Erreichten. Ich hätte mir einen Faktencheck seitens der Verwaltung oder der Rotenburger Kreiszeitung gewünscht, was bisher nicht geschehen ist.

    Um etwas Klarheit in die komplexe Historie zu bringen, zitiere ich folgende Fakten der letzten Jahre:

    Zunächst mussten die Finanzen der Stadt durch zwei Grundsteuer- und Gewerbesteueranpassungen (2013 von 340 auf 360 Prozentpunkte und 2016 von 360 auf 390 Prozentpunkte) gegen den erheblichen Widerstand insbesondere von den jetzigen Hauptkritikern CDU und FDP angehoben werden, dass nicht nur die ordentlichen Haushalte ausgeglichen wurden, sondern auch die städtischen Schulden kontinuierlich von 23,8 Mio. € auf 15,5 Mio. €, also um 8,3 Mio.€ (über 35 %) reduziert werden konnten. Nicht wie Herr Dr. Rinck behauptete, dass sich „der Schuldenstand immer um die 20 Mio. € oszillierte“. Was auch immer das zu bedeuten hat.

    Wir hatten keine „fetten Jahre“, wie uns das Herr Dr. Rinck nun weismachen möchte, sondern die Niedrigzinsphase wurde strategisch sinnvoll und kreativ für Rotenburgs Entwicklung gestaltet, in den vergangenen Jahren für den Wohnungsbau in den Gebieten Stockforthsweg und Brockeler Straße, in Waffensen und Unterstedt, sowie zahlreichen kleineren Einzelprojekten genutzt, um über 500 neue Wohnungen (allein in den Jahren 2019/20/21 über 320 Wohnungen) und über 300 Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen zu lassen.

    Dabei haben wir Wohn- und Gewerbegebiete (u.a. für die Ansiedelung von Thyssenkrupp-Schulte) mit über 7,5 km Straßen und Kanälen neu erschlossen. Das waren keine Selbstläufer, sondern es mussten dazu über 180 Baupläne überarbeitet und neu gefasst. Zusätzlich wurden auch ca. 1 km Abwasserkanäle erneuert. Mehr wäre in unserem Straßen- und Tiefbauamt auch gar nicht möglich gewesen, zumal ein kompletter personeller Wechsel unserer Straßen- und Tiefbauingenieure realisiert werden musste.

    Es wurde in unsere Schulen über 20 Millionen investiert, mit 3 neu geschaffenen Mensen zur Vorbereitung der sich ausweitenden Ganztagsbeschulung. Ebenso wurden damit erforderliche dringendste Sanierungen durch Neubauten oder Anbauten realisiert.

    Weitere Anstrengungen sind hier erforderlich, aber ca. ein Drittel all unserer Investitionen der letzten Jahre flossen in die Bildung.

    Die Kinderbetreuung insbesondere durch die gute Kooperation mit dem Diakonissenmutterhauses wurde von 620 Kinder (2014) auf über 1020 Kinder (2021) ausgebaut. 3 neue Kitas und 2 Krippen wurden in meiner Amtszeit neu erstellt, 2 zusätzliche sind in der Amtszeit des jetzigen Bürgermeister fertiggestellt worden oder stehen unmittelbar vor der Fertigstellung.

    In den Brandschutz wurden nicht wie vor meiner Amtszeit nur durchschnittlich 60.000 €/Jahr, sondern kontinuierlich ca. 600.000 € investiert, dabei in 7 Jahren 2 Feuerwehrgerätehäuser in Mulmshorn und einschl. einer Erweiterung zur Stützpunktwehr in Waffensen gebaut. Die Drehleiter, die im vergangenen Jahr der Feuerwehr in Rotenburg hat feierlich übergeben werden konnte, wurde in meiner Amtszeit finanziert und bestellt.

    Zusätzlich wurde ein Bereitschaftsdienst in Rotenburg eingeführt, der die personelle Belastung der Wehr reduzieren sollte. Ich hatte der Feuerwehr bei meiner Amtsübernahme versprochen, mehr für sie zu tun als in der Vergangenheit und habe deutlich Wort gehalten.

    Ja, selbst auf dem Waldfriedhof wurde für über 1 Mio. € die Friedhofskapelle erneuert, was ein Meilenstein in der Entwicklung des Waldfriedhofs bedeutete.

    Schließlich wurde zusätzlich ein positives Investitionsklima bei Unternehmen geschaffen, dass diese selbst investierten und die Gewerbesteuereinnahmen in dieser Zeit von 6,7 Mio. €/pro Jahr auf über 16 Mio. €/pro Jahr angestiegen sind. Dieses bedeutet eine Steigerung um 138%, was die zusätzlichen Kosten im städtischen Haushalt in zunehmendem Maße abgefangen hat.

    Weiterhin wurde eine Sicherheit gebende Liquidität von 13,5 Mio./€ im städtischen Haushalt erarbeitet, die es vorher nicht gegeben hatte und dabei eine freie finanzielle Spitze von 4 Mio. € (ohne Projektbindungen) geschaffen, die wir den Stadtwerken für die dringend erforderliche Sanierung des Ronolulu zur Verfügung gestellt haben, was auch ein Beweis für unsere städtische Gesamtverantwortung war.

    In den restlichen 9,5 Mio. € sind übrigens die Haushaltsmittel für den Straßenendausbau Stockforthsweg/An der Rodau noch enthalten.

    Mit mittlerweile nur noch 13,5 Mio. € Schulden liegen wir weit unter dem durchschnittlichen Schuldenstand/Einwohner vergleichbarer Kommunen und haben dadurch den Freiraum, wieder Kredite für große Projekte in der Zukunft aufnehmen zu können, wenn dieses erforderlich wird, ohne uns zu sehr zu verschulden.

    Hätten wir, wie von der CDU damals gewünscht und vehement eingefordert, die Grund- und Gewerbesteuern nicht angepasst, hätten wir auf ca. 20 Mio. Einnahmen von 2013 bis jetzt verzichten müssen, unsere ordentlichen Haushalte nicht ausgleichen können und diese von der Kommunalaufsicht nicht genehmigt bekommen. Rotenburgs positive Entwicklung wäre ins Gegenteil verkehrt worden. Ich bin daher der SPD- und Grünen-Fraktion sehr dankbar, dass wir dieses haben gegen die Widerstände strategisch richtig durchsetzen können.

    Die Abwassergebühren hatten wir zuletzt 2014 auf 1,75 €/m³ erhöht und ja, ich hätte diese ab 2017 gerne auch weiter angepasst, wenn mir dieses bewusst gewesen wäre und mir meine Verwaltung dieses mitgeteilt hätte. Das ist aber nicht geschehen.

    Vielmehr habe ich bei der Not um die Ausgeglichenheit der ordentlichen Haushalte in der Zeit 2017/2018 sogar eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe des Stadtrates initiiert, die mit mir und der Verwaltung Hinweise auf mögliche zusätzliche Einnahmen entwickeln sollte, an der auch alle Fraktionen und ein Finanzexperte der CDU-Fraktion teilgenommen hatte. Doch bis auf Einsparungen in sozialen Bereichen und Gebührenerhöhungen in der Kinderbetreuung waren keine Vorschläge gemacht worden. Auch von den anderen Fraktionen wurde auf die Möglichkeit der Anpassung der Abwassergebühr nicht hingewiesen.

    Man sollte jetzt also nicht so scheinheilig tun, als wenn man selbst nicht beteiligt gewesen wäre, zumal man damals sogar von 2016-2021 mit der Stimme der AFD eine knappe konservative Mehrheit im Rat gehabt hatte und eigene Anträge hätte durchsetzen können.

    Gerne hätte ich in meiner Amtszeit den ersten Jahresabschluss (2012) für erledigt erklärt, was aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich wurde. Wir hatten seit Ende 2014 intensivst daran gearbeitet und schließlich mit der Eröffnungsbilanz für das Jahr 2012 im Jahr 2019 endlich die Grundlagen für die erforderlichen Jahresabschlüsse gelegt.

    Wir haben zusätzlich in dieser Zeit mit größtem Arbeitsaufwand die Grundlagen für einen Antrag in die Aufnahme in das Städtebau-Förderprogramm geschafft. Die großen Investitionsbrocken, wie die Umgestaltung von Goethestraße, Große Straße/Innenstadt und Harburger Straße können jetzt durch die 2/3-Förderung im Rahmen der nunmehr genehmigten und damals von uns initiierten Städtebauförderung realisiert werden, was sich Rotenburg sonst nicht hätte leisten können. Über 30 Mio. € an Fördermitteln können daher für wichtige städtebauliche und soziale Projekte generiert werden.

    Dieser strategisch wichtige Schritt wurde verantwortlich eingeleitet, trotz erheblicher Belastungen durch die Flüchtlingszuwanderung, die vielen Investitionen und die Bewältigung der Corona-Pandemie.

    Ich glaube, dass diese Leistung vielmehr Respekt und Anerkennung verdient, als die despektierlichen und falschen Äußerungen in der Vergangenheit.

    Nein, unser neuer Bürgermeister hat kein schweres Erbe angetreten, wie Herr Dr. Rinck es auslegte, sondern er hat eine schwere Aufgabe übernommen, die mit viel Energie, zeitl. Aufwand und Fingerspitzengefühl erfolgreich gestaltet werden kann.

    Ich bin meiner damaligen Verwaltung einschließlich der 1. Stadträtin sehr dankbar für das mit großer Begeisterung Geleistete und engagiere mich gerne weiterhin ehrenamtlich für eine positive Weiterentwicklung Rotenburgs.

  • Jubilarfeier 2023

    Jubilarfeier 2023

    „Menschen verändern sich, wenn sie etwas verändern“ war das Motto für die Jubilarehrung der Rotenburger SPD am vergangenen Freitag im Heimathaus. Die Worte und die Kanzlerschaft von Willy Brandt haben vor 50 Jahren dazu geführt, dass bei der Veranstaltung 8 goldene Jubilare gefeiert werden konnten. Insgesamt erhielten 30 Geehrte Urkunden der SPD-Bundesvorsitzenden Esken und Klingbeil und Geschenke des hiesigen Parteivorstands für ihr langjähriges Engagement im Sinne der Partei. Die Dankesworte von Dr. Dörte Liebetruth, MdL wurden musikalisch von Mathilde Mujica Alvarado auf der Geige eingerahmt und nahmen vor allem Jürgen Jürgensen in den Fokus: der Rotenburger Ehrenbürger, ehemaliger Bürgermeister und Landtagsabgeordneter hat mit seinen 90 Jahren die 60 Jahre seiner Parteizugehörigkeit in besonderem Maße genutzt, um die gesellschaftlichen Ziele der Partei voranzutreiben und Pläne Realität werden zu lassen. Der Parteivorsitzende Lars Klingbeil, in Sachen 160. SPD-Geburtstag im Lande unterwegs, würdigte die beiden 60-jährigen Jubilare Jürgen Jürgensen und Lothar Thiem mit einer Videobotschaft in besonderer Weise für ihre Treue zu den Idealen der Sozialdemokratie. 

    Auf der Liste der 30 Jubilare waren auch drei Mitglieder der SPD Stadtratsfraktion, die aktuell die Politik der Wümmestadt mitgestalten. Darunter Gilberto Gori, der seit Beginn der möglichen Mitwirkung von EU-Bürgern im Stadtrat mitarbeitet, dem Gremium bis vor kurzem vorstand und seit 25 Jahren besonders die Aufgaben des Sportausschusses und der eigenen Fraktion unterstützt. Gilberto Gori hob hervor, dass ihm gerade zu Beginn damalige Kollegen Vieles erklärt und ihn in seiner Arbeit unterstützt hätten, wofür er sich bedankte. Mit Rolf Klammer und Andreas Weber wurden zwei weitere aktive Politiker für ihre 10-jährige Mitgliedschaft geehrt. Andreas Weber drückte in seiner kurzen Dankesrede vor allem seinen Stolz aus, für die Ziele der Sozialdemokratie einzustehen und das Leben der Menschen auch vor Ort verbessern zu können.

    Dem diamantenen Jubilar Jürgen Jürgensen war es vorbehalten, die Feier mit einigen Anekdoten zu krönen: Er sprach von Politik nach Vorbild von „Dänemark“, wobei Gelder nach dem Motto „Dä-und-dä‘ne-Mark“ gesammelt wurden, er Bekanntschaft mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Alfred Kubel in Badehose im örtlichen Schwimmband machte oder wie ihn auf einem Politikerausflug in die Heide ein Kind fragte, was er eigentlich vom Leben gehabt habe und Jürgensen antwortete, er habe 36.000 Gläser Bier getrunken – was ihm ehrfürchtiges Staunen des Jungen einbrachte. Die Veranstaltung klang in lockerer Runde und gelassener Zufriedenheit aus und markiert für die Rotenburger SPD sowohl die Aufarbeitung der Pandemie, als auch Tatkraft und Engagement, um weiterhin Mögliches auszuloten und Belange der Rotenburger zu prägen.

  • Klingbeil im Gespräch in Unterstedt

    Klingbeil im Gespräch in Unterstedt

    Der Bundesvorsitzende der SPD Lars Klingbeil steht am 2. Mai 2023 um 18 Uhr im MZH Unterstedt Uwe Lüttjohann zum Gespräch zur Verfügung und beantwortet nicht nur die Fragen des Rotenburger Stadtrats und des neu gewählten Ratsvorsitzenden, sondern auch von Interessierten, die sich unter lars.klingbeil@bundestag.de zu der Veranstaltung anmelden können.

  • Mitgliederversammlung SPD ROW

    Mitgliederversammlung SPD ROW

    am 24. März haben wir zur Mitgliederversammlung der SPD Ortsverein Rotenburg – Wümme eingeladen.

    Tagesordnungspunkte waren Berichte des Vorstandes, Bericht der Finanzverantwortlichen Sabine Klammer, Entlastung des geschäftsführenden Vorstands, die Wahl von sieben Delegierten zum Unterbezirksparteitag der SPD im Kreis Rotenburg und die Übergabe von Parteibüchern.

    Die wunderbare Christina Rath hat zum ersten Mal durch eine solche Veranstaltung geführt und ich finde, das ist ziemlich klasse gelaufen.

    Nach einem interessanten Austausch mit den anwesenden Genossinnen und Genossen als vorletzten TOP, habe ich mir einem Hinweis auf unsere nächste Klausur im April und die kommende Jubilarfeier im Mai alle Teilnehmer nach einer Stunde in das Frühlingswochende verabschiedet.

    Grosser Dank und einen dicken Kuss an die Co-Vorsitzende der Rotenburger Sozialdemokraten, Astrid Mujica Alvarado.

    Wir wollen Rotenburg miteinander machen.