Uwe Lüttjohann (SPD) wurde heute vom Stadtrat mit einer Enthaltung zum
Ratsvorsitzenden gewählt. Uwe löst Gilberto Gori (SPD) ab. Gilberto
wurde in der vergangenen Woche zum Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion
gewählt.
Glückauf.



Uwe Lüttjohann (SPD) wurde heute vom Stadtrat mit einer Enthaltung zum
Ratsvorsitzenden gewählt. Uwe löst Gilberto Gori (SPD) ab. Gilberto
wurde in der vergangenen Woche zum Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion
gewählt.
Glückauf.



16 März 2023
Sehr geehrter Herr Vorsitzender Gori, sehr geehrter Herr Bürgermeister Oestmann, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste,
nachdem wir, der Stadtrat und die Stadtverwaltung gemeinsam mit den überaus kompetenten Projektentwicklern, der „Planwerksta(d)t“ aus Bremen, jetzt ein erfolgreiches integriertes Stadtentwicklungskonzept erarbeitet haben, mit dem wir uns um eine Aufnahme in die Städtebauförderung beworben und in beiden Anträgen den Zuschlag erhalten haben, entscheiden wir heute über einen Verkehrsentwicklungsplan, der vor drei Jahren in Auftrag gegeben worden ist, uns damals insgesamt viel Geld wert gewesen ist.
Die eröffnete Möglichkeit der Städtebauförderung in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse durch den Bund und das Land in Höhe von 30 Millionen € innerhalb der kommenden 15 Jahre geben uns dabei eine Handlungsfreiheit auch für die Umsetzung von Verkehrsprojekten, die wir vorher niemals so gehabt hätten.
Wir haben aus der Politik das Projekt eng begleitet und werden in den Ergebnissen dieses Verkehrsentwicklungsplanes bezüglich der bisherigen Arbeiten und Ausrichtungen unseres Handelns bestätigt.
Viele positive Aspekte der Entwicklung in Rotenburg in den vergangenen 10 Jahren werden festgestellt, wie zusätzliche Rad- und Gehwege abseits von Hauptverkehrsstraßen, eine intensive Werbung für umweltfreundliche Verkehrsträger, z.B. durch das jährliche „Stadtradeln“, bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in der Innenstadt, der Einführung von 2 Fahrradstraßen, sowie viele uns bekannte Einzelmaßnahmen.
Wir dürfen uns aber auf diesen Errungenschaften nicht ausruhen, sondern haben uns insbesondere um die aufgezeigten Problembereiche zu kümmern, die von der „Planersozietät“ als besonders prioritär eingestuft worden sind. Mit Maßnahmen, die dabei weniger kosten- und planungsintensiv aber mit einer hohen Priorität belegt sind, sollte in diesem Haushaltsjahr schon begonnen werden.
Wir, die SPD-Fraktion, stimmen mit dem Bürgermeister überein, dass es sich seitens der durch das Planungsbüro „Planersocietät“ Feststellungen und daraus abgeleiteten wirklich fachlich fundierte Empfehlungen handelt. Denn diese sind auf einer Basis von Verkehrszählungen, weiteren Verkehrsanalysen und aus zahlreichen wissenschaftlichen Studienergebnissen und Erfahrungen entstanden.
Diese müssen jetzt beschlossen werden und bilden im weiteren Entwicklungsprozess der Rotenburger Innenstadt, aber auch von Erschließungsstraßen in unsere Wohngebiete einen sehr guten Orientierungsrahmen. Sie werden im Einzelnen noch politisch erörtert und dann auch haushalterisch festgelegt.
Im Ergebnis wird in dem VEP von einer weiteren Befassung mit dem Neubau von Umgehungsstraßen eindringlich aus ökologischen und finanziellen Gründen abgeraten, zumal die Entlastungswirkung damit in keinem vernünftigen Verhältnis steht.
Vielmehr müssen der Fußgänger- und Fahrradverkehr sowie der ÖPNV-Verkehr attraktiver gemacht werden, damit „die wesentliche Herausforderung erreicht wird, unnötigen Kfz-Verkehr zu vermeiden, diesen auf umweltfreundliche Verkehrsträger zu verlagern und den verbleibenden Kfz-Verkehr im städtischen Raum verträglich abzuwickeln.“
Die SPD-Fraktion und der SPD-Ortsverein haben sich mit den Ergebnissen der beiden Pläne der Stadtentwicklung und dem Verkehrsentwicklungsplan Rotenburgs zusätzlich zu den wöchentlichen Fraktionssitzungen in zwei Ganztages-Workshops in den letzten Wochen intensiv beschäftigt und konnten die Ergebnisse der Untersuchungen sehr gut nachvollziehen und unterstützen die Empfehlungen in vollem Maße.
Wir werden dem Verkehrsentwicklungsplan zustimmen und bitten den Bürgermeister daher, schon für dieses Haushaltsjahr 2023 Haushaltsmittel für kleinere Einzelmaßnahmen, wie beispielsweise das Aufstellen von Sitzmöglichkeiten für Fußgänger mindestens alle 300m an Verbindungsstraßen oder von Sitz- und Überdachungsmöglichkeiten an stärker frequentierten Bürgerbushaltestellen einzustellen, sowie für die baldmögliche Aufnahme einer Entwurfsplanung für die bauliche Umgestaltung der Goethestraße in eine Fahrradstraße, einem unserer größten Konfliktbereiche in der Stadt.
Durch die erreichte Städtebauförderung wird nunmehr vieles leichter!

Zum oben genannten Thema, das im Winter die Rotenburger Gemüter über Gebühr erhitzt zu haben und gefühlt seit Wochen die lokale Politik zu bestimmen scheint, beziehen unsere SPD-Ratsmitglieder Rolf Klammer (Sportausschussvorsitzender) und Andreas Weber (ehem. Bürgermeister) klar Stellung. Mitglieder der SPD-Fraktion und des Ortsvereins teilen ihre Ansicht auf der Anfang Februar stattgefundenen Klausurtagung.
Die Entscheidung gegen einen Kunstrasen im Ahe-Stadion wurde entgegen anderslautender Behauptungen transparent nach intensiver Erörterung der Pro- und Gegenargumente einstimmig im Stadtrat getroffen. Nach der Realisierung hat diese einstimmige Entscheidung bis heute die Trainings- und Spielmöglichkeiten im Ahe-Stadtion nicht nur für die Fußballer, sondern auch für alle anderen Sportarten entscheidend verbessert.
Nach Analyse der aktuellen Situation können folgende Feststellungen getroffen werden: Die neue Naturrasen-Spielfläche wurde in den letzten Monaten intensiv genutzt. Diese intensive Nutzung hat alle anderen Spielflächen damit entscheidend entlastet, weshalb sie in besserem Zustand sind als viele Jahre zuvor. Aufgrund dessen musste wenn überhaupt dann nur ganz selten ein Spiel witterungsbedingt im Stadion abgesagt werden. Die Stadt Rotenburg hat sogar darüber hinaus Profivereinen der Bundesligen die Möglichkeit einräumen können, die gern besuchten hervorragenden Trainingsmöglichkeiten zusätzlich anzubieten und zu nutzen.
Ein Naturrasen benötigt keinen „Stresstest“. Die neue Spielfläche braucht aber nach hartnäckigem Bodenfrost eine mehrtägige Pause, um aufzutauen.
Steuermittel wurden nicht für die Anlage des sogenannten Winterrasens verschwendet. Die neue Spielfläche hat Rotenburg tatsächlich abzüglich Flutlicht, Ballfangzaun, Landkreiszuschüssen und großzügiger Spende von Rolf Ludwig weniger als 150.000 € gekostet. Ein Kunstrasenfeld hätte Rotenburg mehr als das Vierfache gekostet. Weitaus höhere Folgekosten inklusive der Entsorgungsprobleme des massenhaften Kunststoffs wären nach ca. 15 Jahren angefallen. Eine zusätzliche Mikroplastik-Gefährdung für unsere Gewässer und Meere geht vom Rotenburger Ahe-Stadion nicht aus.
Wie am 22.02.2023 im Weserkurier zu lesen ist, gilt der Kunstrasen in Fußballerkreisen als problematisch. Ein Bremer Trainer stellt in dem Artikel fest: „Auf Kunstrasen gibt bei schwierigen Bewegungen irgendwas nach.“ Die häufigen Verletzungen von Gelenken seien „oft eine Sache des Untergrunds“.
Die Gräben in der Rotenburger Politik sind nicht tief, sondern die Meinungen unterschiedlich! In einer Demokratie können unterschiedliche Positionen eingenommen werden. Schließlich setzen sich die besseren Argumente in der Diskussion durch und die Rotenburger Wähler haben eine Wahlmöglichkeit.
Wir sind froh, dass der rote Schlacke-Platz ersetzt wurde, auf dem sich in den letzten über 50 Jahren schon viele Sportler verletzt haben, ein besseres Mikro-Klima im Stadion mit weniger Staub und Hitze, dafür mehr Sauerstoff im Sommer vorherrscht und ganzjährig verbesserte Trainingsmöglichkeiten insbesondere für die vielen Kinder und Jugendlichen geschaffen worden sind.
Wir danken nochmals den standhaften Politikern im Rotenburger Stadtrat, der Verwaltung für die gute Arbeit, dem Landkreis für die finanziellen Hilfen und insbesondere Rolf Ludwig für die größte Spende, die die Stadt Rotenburg jemals erhalten hat.
Schließlich bitten wir darum, die Diskussion zu beenden und zu den wichtigen Themen in Rotenburg zurückzukehren, damit sich Rotenburg wie in den vergangenen Jahren auch weiterhin gut entwickelt.
Ingo Krampitz, Astrid Mujica Alvarado
Co-Vorsitzende des Ortsvereins der SPD Rotenburg

Der Vorstand des Ortsvereins der SPD Rotenburg hat in der letzten Vorstandssitzung Angang Februar beschlossen, die Rotenburger Stadtbibliothek unter der Leitung von Christine Braun auch bei künftigen Haushaltsverhandlungen im Kulturausschuss der Stadt zu unterstützen. Die Vorstandsmitglieder diskutierten zahlreiche Argumente für den unbedingten Erhalt der Stadtbibliothek, darunter vor allem die Zugänglichkeit für alle, denn die Stadtbibliothek ist ein öffentlicher Ort, an dem jeder unabhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen oder Bildungsstand Zugang zu Büchern und anderen Medien hat. Damit stellt sie sicher, dass Bildung und Kultur für alle zugänglich sind, unabhängig von finanziellen Möglichkeiten.
Laut Artikel in der Kreiszeitung vom 1. Februar 2023 liegt auf Bildung und Leseförderung für das Team um Frau Braun von Anfang an der Fokus ihrer Arbeit: Der Julius-Club in jedem Sommer und stabile Verbindungen zu Rotenburger Schulen gehören zu den Programmen, die die Lesefähigkeiten verbessern und somit auch zum Schulerfolg von Kindern beitragen können.
Die SPD Rotenburg sieht in der Stadtbibliothek auch eine kulturelle Bedeutung, denn sie bietet Lesungen, Ausstellungen, Workshops und Diskussionsrunden an, die das kulturelle Leben unserer Stadt bereichern. Die Stadtbibliothek ist ein Ort, an dem Menschen sich treffen und ihre Freizeit verbringen können. Sie bietet oft ruhige Räume zum Arbeiten oder Lesen, aber auch Räume für Gruppenaktivitäten und kreative Projekte. Von der wachsenden Aufenthaltsqualität unserer Stadtbibliothek für Familien können lokale Geschäfte und Restaurants profitieren, die im Umfeld mit Besuchen rechnen können.

Am Montag, den 18.10.2021, hat sich die Fraktion der SPD im Rat der Stadt Rotenburg konstituiert. In der erfolgreichen Kommunalwahl konnten zehn Sitze gewonnen werden. Mit Ina Helwig, Julian Räke und Christian Peymann zogen drei junge Sozialdemokrat*innen neu in den Rat ein. Mit Andreas Weber gewinnt die Fraktion einen erfahrenen Ratsherren erneut dazu, auch wenn er als Bürgermeister immer in den vergangenen Jahren „nah dran“ war. Gilberto Gori, Uwe Lüttjohann, Heike Behr, Rolf Klammer, Marion Bassen und Manuela Thies wurden wieder in den Rat gewählt.
Nach sieben Jahren als Fraktionsvorsitzender verzichtete Gilberto Gori auf eine erneute Kandidatur.
Zur Fraktionsvorsitzenden wurde Marion Bassen gewählt, Stellvertreter sind Heike Behr und Julian Räke. Andreas Weber, Uwe Lüttjohann und Gilberto Gori wurden zu Beisitzern im Fraktionsvorstand gewählt.

Die neue Fraktionsvorsitzende zeigte sich erfreut über die durch das hervorragende Ergebnis deutlich gewordene Vertrauen und blickt sehr zuversichtlich in die kommenden fünf Jahre: „Die neue Fraktion ist ein guter Mix aus Erfahrung im Rat und neuen Impulsen. Rotenburg hat eine progressive Mehrheit in den Stadtrat gewählt; diese Voraussetzung werden es uns ermöglichen, die notwendigen Veränderungen in unserer Stadt und in den Ortschaften sozial und nachhaltig zu gestalten.“

Auch heute waren SPD-Mitglieder und Kandidierende für den Stadtrat wieder in der Fußgängerzone, um mit Bürgerinnen und Bürgern über deren Wünsche für Rotenburg zu sprechen.
Viele interessierte Menschen kamen mit uns ins Gespräch und wir konnten Fragen beantworten, nahmen Kritik und Anregungen entgegen. Vielen Dank für Euer Interesse!
Wer mit uns schnacken möchte, Fragen hat, Ideen oder Kritik anbringen möchte: Wir sind jeden Samstag von 10:00 bis mindestens 12:00 da und freuen uns auf Euch!


Im Juni und Juli hat der Vorstand des SPD-Ortsvereins Rotenburg in einer intensiven Phase das Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2021 in der Stadt Rotenburg erarbeitet. Gute Bildung, attraktive Arbeitgeber, bezahlbare Mieten, kulturelle Vielfalt und lebenswerte Umwelt sind für die Rotenburger Sozialdemokrat*innen die Grundlagen, auf denen gemeinsames Leben positiv gestaltet wird.
In einer Klausurtagung Ende Juni wurde die erste Arbeitsvorlage gemeinsam mit den Kandidaten zur Kommunalwahl diskutiert. Wichtige Ideen und politische Erfahrung konnten zusammengeführt werden so dass ein vielseitiges und anspruchsvolles Wahlprogramm entstand.
Analysiert wurden sowohl aktuelle Veränderungsprozesse als auch die notwendigen und anstehenden Aufgaben in Bereichen wie Bildung, Vereinskultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung. Rotenburg als Stadt des gesellschaftlichen Miteinanders, mit wachsender Wirtschaft inmitten zu schützender Natur, soll weiter gestärkt und entwickelt werden.
Mit unserem Programm zielen wir deshalb auf ein breites Angebot von Aktivitäten für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen, eine vielseitige Innenstadt, von der Stadt unterstützte Veranstaltungen, eine gesunde Umwelt, eine aktive und vielfältige Gemeinschaft, eine gute gesundheitliche Versorgung, eine vielseitige Bildungslandschaft, eine an den Bedürfnissen von Familien ausgerichtete Kinderbetreuung und ein lebendiges Miteinander.
Die SPD Rotenburg fordert dafür auch, dass die Anliegen junger Menschen kontinuierlich zu ihren Vorstellungen eines attraktiven Lebensraums erfragt werden und diese so die Möglichkeiten haben, Einfluss auf die Politik im Rotenburger Rathaus zu nehmen.
https://www.spd-rotenburg.de/wahlprogramm-zur-kommunalwahl-2021-rotenburgmiteinandermachen
Die Rotenburger SPD unterstützt Torsten Oestmann bei seiner Kandidatur zum Bürgermeister für Rotenburg.
Die beruflichen Erfahrungen, sein pragmatischer und zielorientierter Blick auf Herausforderungen und seine Verbundenheit zu Rotenburg haben uns überzeugt, den Richtigen zu unterstützen. Dieser Einschätzung folgte auch die Mitgliederversammlung, die Torsten Oestmann nach seiner persönlichen Vorstellung einstimmig die Unterstützung der SPD zusagte.
Weitere Infos, Kontaktmöglichkeiten und Informationen über die Politik, die Torsten Oestmann als Bürgermeister für Rotenburg leisten will, findet man hier:
„Die Rotenburger SPD wird bei den Bürgermeisterwahlen im Herbst kommenden Jahres eine Kandidatin oder Kandidaten zur Wahl stellen, der unsere Stadt und die Ortsteile Borchel, Waffensen, Mulmshorn und Unterstedt im Interesse aller hier lebenden Menschen voran bringt.“ kommentiert der Ortsvereinsvorsitzende Ingo Krampitz die Entscheidung.
