Kategorie: Allgemein

  • Stellungnahme der Fraktion und des Ortsvereins der SPD

    Stellungnahme der Fraktion und des Ortsvereins der SPD

    Stellungnahme der Fraktion und des Ortsvereins der SPD

    Der Artikel „Winterrasen: Ex-Bürgermeister Weber nach massiven Vorwürfen des Prüfungsamtes im Abseits“ in der Kreiszeitung vom 24.01.2024 geht inhaltlich auf einen Prüfbericht zurück, der Fraktion und Ortsverein der SPD vor Ort seit letztem Montag vorliegt. [Korrektur (15.02.): Der Prüfbericht liegt der Fraktion seit Montag und dem Vorstand seit Mittwoch vor.] Aufschluss über den kontinuierlichen Verlauf der Arbeiten geben sowohl die regelmäßigen Protokolle des Verwaltungsausschusses der Stadt Rotenburg genauso wie das Archiv der Kreiszeitung, die regelmäßig über die Bauarbeiten berichtet hat. Fest steht, dass der Rat der Stadt Rotenburg demokratisch über das Vorhaben abgestimmt hat.

    Wir haben Andreas Weber als Bürgermeister in Rotenburg in seiner politischen Aktivität und seinem großen Engagement für die Kreisstadt immer unterstützt. Fraktion und Ortsverein der SPD bevorzugen abschließend die Überprüfung des Sachverhalts durch ein unabhängiges Gremium.

     

    Rolf Klammer
    Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat

     

    Ingo Krampitz                                                 Astrid Mujica Alvarado
    Co-Vorsitzende des Ortsvereins der SPD Rotenburg

  • Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth: Telefonsprechstunde am Donnerstag, 30.11.

    Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth: Telefonsprechstunde am Donnerstag, 30.11.

    Wer Fragen zur Landespolitik oder Sorgen hat oder der heimischen Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth Ideen oder Hinweise geben möchte, die sie in ihrem roten Rucksack mit nach Hannover in den Landtag nehmen soll, kann das am Donnerstag, 30. November 2023 telefonisch tun: Von 15.30 bis 17.30 Uhr hat die SPD-Politikerin bei ihrer nächsten Telefonsprechstunde wieder ein offenes Ohr für Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Verden und dem Altkreis Rotenburg. Sie können sich dann unter 04231 / 9708722 oder 0170 / 9000508 an Dörte Liebetruth wenden. Auch außerhalb dieser Zeit ist die Abgeordnete unter Doerte.Liebetruth@LT.Niedersachsen.de ansprechbar. Andere Termine für Gespräche mit Dörte Liebetruth können mit dem Bürgerbüro der Landtagsabgeordneten vereinbart werden, das montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter 04231 / 9708720 erreichbar ist.

  • Fraktion vor Ort in Rotenburg: Klingbeil und Bartol im Gespräch über die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums

    Fraktion vor Ort in Rotenburg: Klingbeil und Bartol im Gespräch über die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums

    Wie sieht die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums im ländlichen Raum aus? Dieser Frage gingen die der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Sören Bartol in einer Diskussion mit Stadtplanern, Kommunalpolitikern, Architekten und Hausbesitzern im Rotenburger Rathaus nach. Insgesamt diskutierten rund 60 Bürger*innen zwei Stunden mit beiden SPD-Politikern. Bevor die Diskussionsveranstaltung im Rotenburger Rathaus begann, nutze Klingbeil den Besuch des Staatssekretärs für einen Spaziergang mit der ersten Stadträtin Bernadette Nadermann durch die Rotenburger Innenstadt zum Innovationsquartier, um über die Stadtentwicklung Rotenburgs zu informieren. Vor Ort tauschten Sie sich mit der Geschäftsführerin der Rotenburger Werke, Sabine Ulrich, über das Potential des Innovationsquartiers aus. Hintergrund dessen ist die zugesagte Förderung des Landes in Höhe von insgesamt 30 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung (Bund und Land) zur Weiterentwicklung. Ziel seien unter anderem Klimaanpassungen und in der Stadt für mehr Grün, mehr Wasser und weniger versiegelte Flächen zu sorgen.

    Klingbeil berichtet eingangs der Diskussionsveranstaltung vom spürbar zunehmenden Wohnungsmangel auch im ländlichen Raum. „Die Pandemie hat die Vorzüge des ländlichen Lebens stark in den Vordergrund gestellt. Wir merken, dass die Nachfrage nach Bau- und Wohnraum in unserer Region stark steigt. Wir müssen deswegen jetzt die Weichen dafür stellen, dass der Wohnraum in unserer Region für Familien auch künftig bezahlbar bleibt“, macht Klingbeil deutlich.
    Bartol betonte im Rotenburger Ratssaal, dass die Bundesregierung, den Ländern im Zeitraum von 2022 bis 2027 Programmmittel in Höhe von insgesamt 18,15 Milliarden Euro zur Verfügung stellen will. Neben dieser Recordsumme werden weitere und auch neue Instrumente wie die Neue Wohngemeinnützigkeit (NWG) weiter vorangetrieben zur Schaffung von bezahlbaren Wohnraum. Außerdem würdigte Sören Bartol die Idee der Wohnungsgenossenschaften und betonte, dass der Bund und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Erwerb von Genossenschaftsanteilen fördert. Die Programmmittel für die KfW-Genossenschaftsförderung sollen ab 2024 sogar erhöht werden, von 9 auf 15 Millionen Euro.

    Die Bundesregierung fördert verschiedene Lösungsansätze, wie genossenschaftliches Wohnen, Mehrgenerationenwohnprojekte, sozialen und kommunalen Wohnungsbau, Wohneigentum für junge Familien oder Wohngeld. Sie hat im „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ ein Maßnahmenpaket für eine Bau-, Investitions- und Innovationsoffensive vorgelegt. Dabei gehe es auch darum, die Weichen für einen klimaneutralen Gebäudesektor bis 2045 zu stellen, unterstreicht Klingbeil. Klingbeil dankte Bartol, dass er in seiner Funktion des Staatssekretärs offen für Hinweise, Kritik und Anregungen beim Thema bezahlbarer Wohnraum war und sagte zu, das Thema eng zu begleiten.

  • Andreas Weber – Offener Brief

    Andreas Weber – Offener Brief

    In den vergangenen Wochen wurde seitens der CDU, der FDP auch seitens der Grünen-Fraktion vereinzelt und in der Haushaltsdebatte des Rates am 6.7.2023 verstärkt Vorwürfe hinsichtlich des Handelns des Vorgängers des jetzigen Bürgermeisters und seiner damaligen Verwaltung laut:

    Es gäbe schwere Versäumnisse in finanzieller Hinsicht durch eine fehlende Gebührenanpassung der Abwassergebühren, bezüglich einer erforderlichen Sanierung des Kanalsystems der Stadt und schließlich sogar seitens der FDP (Künzle), dass es Versäumnisse bei Schule und Feuerwehren gäbe, die uns jetzt auf die Füße fallen würden. Der neue Bürgermeister hätte ein „schweres Erbe“ (Dr. Rinck) von seinem Vorgänger übernommen.

    Zugegeben ist es auch in meiner Zeit als Bürgermeister jedes Jahr schwer gewesen, einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren, dass dieser durch die Kommunalaufsicht genehmigt werden konnte, dabei trotzdem in 7 Jahren erhebliche Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung, Wohnungsbau, Klimaschutz, Unternehmensansiedlung und Brandschutz selbst vorzunehmen oder durch Kooperationspartner zu initiieren.

    Dieses nunmehr zu negieren, widerspricht den Fakten, ist unfair und respektlos gegenüber dem Erreichten. Ich hätte mir einen Faktencheck seitens der Verwaltung oder der Rotenburger Kreiszeitung gewünscht, was bisher nicht geschehen ist.

    Um etwas Klarheit in die komplexe Historie zu bringen, zitiere ich folgende Fakten der letzten Jahre:

    Zunächst mussten die Finanzen der Stadt durch zwei Grundsteuer- und Gewerbesteueranpassungen (2013 von 340 auf 360 Prozentpunkte und 2016 von 360 auf 390 Prozentpunkte) gegen den erheblichen Widerstand insbesondere von den jetzigen Hauptkritikern CDU und FDP angehoben werden, dass nicht nur die ordentlichen Haushalte ausgeglichen wurden, sondern auch die städtischen Schulden kontinuierlich von 23,8 Mio. € auf 15,5 Mio. €, also um 8,3 Mio.€ (über 35 %) reduziert werden konnten. Nicht wie Herr Dr. Rinck behauptete, dass sich „der Schuldenstand immer um die 20 Mio. € oszillierte“. Was auch immer das zu bedeuten hat.

    Wir hatten keine „fetten Jahre“, wie uns das Herr Dr. Rinck nun weismachen möchte, sondern die Niedrigzinsphase wurde strategisch sinnvoll und kreativ für Rotenburgs Entwicklung gestaltet, in den vergangenen Jahren für den Wohnungsbau in den Gebieten Stockforthsweg und Brockeler Straße, in Waffensen und Unterstedt, sowie zahlreichen kleineren Einzelprojekten genutzt, um über 500 neue Wohnungen (allein in den Jahren 2019/20/21 über 320 Wohnungen) und über 300 Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen zu lassen.

    Dabei haben wir Wohn- und Gewerbegebiete (u.a. für die Ansiedelung von Thyssenkrupp-Schulte) mit über 7,5 km Straßen und Kanälen neu erschlossen. Das waren keine Selbstläufer, sondern es mussten dazu über 180 Baupläne überarbeitet und neu gefasst. Zusätzlich wurden auch ca. 1 km Abwasserkanäle erneuert. Mehr wäre in unserem Straßen- und Tiefbauamt auch gar nicht möglich gewesen, zumal ein kompletter personeller Wechsel unserer Straßen- und Tiefbauingenieure realisiert werden musste.

    Es wurde in unsere Schulen über 20 Millionen investiert, mit 3 neu geschaffenen Mensen zur Vorbereitung der sich ausweitenden Ganztagsbeschulung. Ebenso wurden damit erforderliche dringendste Sanierungen durch Neubauten oder Anbauten realisiert.

    Weitere Anstrengungen sind hier erforderlich, aber ca. ein Drittel all unserer Investitionen der letzten Jahre flossen in die Bildung.

    Die Kinderbetreuung insbesondere durch die gute Kooperation mit dem Diakonissenmutterhauses wurde von 620 Kinder (2014) auf über 1020 Kinder (2021) ausgebaut. 3 neue Kitas und 2 Krippen wurden in meiner Amtszeit neu erstellt, 2 zusätzliche sind in der Amtszeit des jetzigen Bürgermeister fertiggestellt worden oder stehen unmittelbar vor der Fertigstellung.

    In den Brandschutz wurden nicht wie vor meiner Amtszeit nur durchschnittlich 60.000 €/Jahr, sondern kontinuierlich ca. 600.000 € investiert, dabei in 7 Jahren 2 Feuerwehrgerätehäuser in Mulmshorn und einschl. einer Erweiterung zur Stützpunktwehr in Waffensen gebaut. Die Drehleiter, die im vergangenen Jahr der Feuerwehr in Rotenburg hat feierlich übergeben werden konnte, wurde in meiner Amtszeit finanziert und bestellt.

    Zusätzlich wurde ein Bereitschaftsdienst in Rotenburg eingeführt, der die personelle Belastung der Wehr reduzieren sollte. Ich hatte der Feuerwehr bei meiner Amtsübernahme versprochen, mehr für sie zu tun als in der Vergangenheit und habe deutlich Wort gehalten.

    Ja, selbst auf dem Waldfriedhof wurde für über 1 Mio. € die Friedhofskapelle erneuert, was ein Meilenstein in der Entwicklung des Waldfriedhofs bedeutete.

    Schließlich wurde zusätzlich ein positives Investitionsklima bei Unternehmen geschaffen, dass diese selbst investierten und die Gewerbesteuereinnahmen in dieser Zeit von 6,7 Mio. €/pro Jahr auf über 16 Mio. €/pro Jahr angestiegen sind. Dieses bedeutet eine Steigerung um 138%, was die zusätzlichen Kosten im städtischen Haushalt in zunehmendem Maße abgefangen hat.

    Weiterhin wurde eine Sicherheit gebende Liquidität von 13,5 Mio./€ im städtischen Haushalt erarbeitet, die es vorher nicht gegeben hatte und dabei eine freie finanzielle Spitze von 4 Mio. € (ohne Projektbindungen) geschaffen, die wir den Stadtwerken für die dringend erforderliche Sanierung des Ronolulu zur Verfügung gestellt haben, was auch ein Beweis für unsere städtische Gesamtverantwortung war.

    In den restlichen 9,5 Mio. € sind übrigens die Haushaltsmittel für den Straßenendausbau Stockforthsweg/An der Rodau noch enthalten.

    Mit mittlerweile nur noch 13,5 Mio. € Schulden liegen wir weit unter dem durchschnittlichen Schuldenstand/Einwohner vergleichbarer Kommunen und haben dadurch den Freiraum, wieder Kredite für große Projekte in der Zukunft aufnehmen zu können, wenn dieses erforderlich wird, ohne uns zu sehr zu verschulden.

    Hätten wir, wie von der CDU damals gewünscht und vehement eingefordert, die Grund- und Gewerbesteuern nicht angepasst, hätten wir auf ca. 20 Mio. Einnahmen von 2013 bis jetzt verzichten müssen, unsere ordentlichen Haushalte nicht ausgleichen können und diese von der Kommunalaufsicht nicht genehmigt bekommen. Rotenburgs positive Entwicklung wäre ins Gegenteil verkehrt worden. Ich bin daher der SPD- und Grünen-Fraktion sehr dankbar, dass wir dieses haben gegen die Widerstände strategisch richtig durchsetzen können.

    Die Abwassergebühren hatten wir zuletzt 2014 auf 1,75 €/m³ erhöht und ja, ich hätte diese ab 2017 gerne auch weiter angepasst, wenn mir dieses bewusst gewesen wäre und mir meine Verwaltung dieses mitgeteilt hätte. Das ist aber nicht geschehen.

    Vielmehr habe ich bei der Not um die Ausgeglichenheit der ordentlichen Haushalte in der Zeit 2017/2018 sogar eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe des Stadtrates initiiert, die mit mir und der Verwaltung Hinweise auf mögliche zusätzliche Einnahmen entwickeln sollte, an der auch alle Fraktionen und ein Finanzexperte der CDU-Fraktion teilgenommen hatte. Doch bis auf Einsparungen in sozialen Bereichen und Gebührenerhöhungen in der Kinderbetreuung waren keine Vorschläge gemacht worden. Auch von den anderen Fraktionen wurde auf die Möglichkeit der Anpassung der Abwassergebühr nicht hingewiesen.

    Man sollte jetzt also nicht so scheinheilig tun, als wenn man selbst nicht beteiligt gewesen wäre, zumal man damals sogar von 2016-2021 mit der Stimme der AFD eine knappe konservative Mehrheit im Rat gehabt hatte und eigene Anträge hätte durchsetzen können.

    Gerne hätte ich in meiner Amtszeit den ersten Jahresabschluss (2012) für erledigt erklärt, was aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich wurde. Wir hatten seit Ende 2014 intensivst daran gearbeitet und schließlich mit der Eröffnungsbilanz für das Jahr 2012 im Jahr 2019 endlich die Grundlagen für die erforderlichen Jahresabschlüsse gelegt.

    Wir haben zusätzlich in dieser Zeit mit größtem Arbeitsaufwand die Grundlagen für einen Antrag in die Aufnahme in das Städtebau-Förderprogramm geschafft. Die großen Investitionsbrocken, wie die Umgestaltung von Goethestraße, Große Straße/Innenstadt und Harburger Straße können jetzt durch die 2/3-Förderung im Rahmen der nunmehr genehmigten und damals von uns initiierten Städtebauförderung realisiert werden, was sich Rotenburg sonst nicht hätte leisten können. Über 30 Mio. € an Fördermitteln können daher für wichtige städtebauliche und soziale Projekte generiert werden.

    Dieser strategisch wichtige Schritt wurde verantwortlich eingeleitet, trotz erheblicher Belastungen durch die Flüchtlingszuwanderung, die vielen Investitionen und die Bewältigung der Corona-Pandemie.

    Ich glaube, dass diese Leistung vielmehr Respekt und Anerkennung verdient, als die despektierlichen und falschen Äußerungen in der Vergangenheit.

    Nein, unser neuer Bürgermeister hat kein schweres Erbe angetreten, wie Herr Dr. Rinck es auslegte, sondern er hat eine schwere Aufgabe übernommen, die mit viel Energie, zeitl. Aufwand und Fingerspitzengefühl erfolgreich gestaltet werden kann.

    Ich bin meiner damaligen Verwaltung einschließlich der 1. Stadträtin sehr dankbar für das mit großer Begeisterung Geleistete und engagiere mich gerne weiterhin ehrenamtlich für eine positive Weiterentwicklung Rotenburgs.

  • DIE SPD WILL BALKONKRAFTWERKE IM LANDKREIS ROTENBURG FÖRDERN!

    DIE SPD WILL BALKONKRAFTWERKE IM LANDKREIS ROTENBURG FÖRDERN!

    Jede und Jeder kann seinen Beitrag leisten, um das Klima zu schützen, und dabei gleichzeitig seine Energiekosten senken. Und obwohl die sogenannten „Balkonkraftwerke“ zur Erzeugung elektrischer Energie mittlerweile schon sehr günstig zu haben sind, ist ihre Anschaffung für Haushalte mit geringem Einkommen dennoch oft nicht zu bezahlen. Darum will die SPD im Landkreis Rotenburg ein Förderprogramm für solche Anlagen auflegen, welches die Anschaffung eines solchen Kleinkraftwerkes mit einem Betrag von 150 Euro unterstützt. Beraten wird der SPD-Antrag im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Planung am 6. Juni 2023 ab 14:30 im Großen Sitzungssaal des Kreishauses in Rotenburg. Die Sitzung ist öffentlich. Infos zur Sitzung finden Sie hier.

    Technisch tut sich gerade viel bei den Balkonkraftwerken, und es herrscht eine große Dynamik bei der Weiterentwicklung: So werden bereits erste Geräte auch mit kleinen Speichern angeboten, die es ermöglichen, den Strom des Tages für die spätere Nutzung zu speichern. Bislang musste überschüssiger Strom unentgeltlich ins Netz eingespeist werden! Speicher machen diese Anlagen noch wirtschaftlicher und entlasten gleichzeitig die Netze. Spätestens dann, wenn die Zahl der Anlagen weiter rapide ansteigt, was ja zu wünschen ist.

    Den vollständigen Antrag stellen wir hier zum Download zur Verfügung.

     

  • Jubilarfeier 2023

    Jubilarfeier 2023

    „Menschen verändern sich, wenn sie etwas verändern“ war das Motto für die Jubilarehrung der Rotenburger SPD am vergangenen Freitag im Heimathaus. Die Worte und die Kanzlerschaft von Willy Brandt haben vor 50 Jahren dazu geführt, dass bei der Veranstaltung 8 goldene Jubilare gefeiert werden konnten. Insgesamt erhielten 30 Geehrte Urkunden der SPD-Bundesvorsitzenden Esken und Klingbeil und Geschenke des hiesigen Parteivorstands für ihr langjähriges Engagement im Sinne der Partei. Die Dankesworte von Dr. Dörte Liebetruth, MdL wurden musikalisch von Mathilde Mujica Alvarado auf der Geige eingerahmt und nahmen vor allem Jürgen Jürgensen in den Fokus: der Rotenburger Ehrenbürger, ehemaliger Bürgermeister und Landtagsabgeordneter hat mit seinen 90 Jahren die 60 Jahre seiner Parteizugehörigkeit in besonderem Maße genutzt, um die gesellschaftlichen Ziele der Partei voranzutreiben und Pläne Realität werden zu lassen. Der Parteivorsitzende Lars Klingbeil, in Sachen 160. SPD-Geburtstag im Lande unterwegs, würdigte die beiden 60-jährigen Jubilare Jürgen Jürgensen und Lothar Thiem mit einer Videobotschaft in besonderer Weise für ihre Treue zu den Idealen der Sozialdemokratie. 

    Auf der Liste der 30 Jubilare waren auch drei Mitglieder der SPD Stadtratsfraktion, die aktuell die Politik der Wümmestadt mitgestalten. Darunter Gilberto Gori, der seit Beginn der möglichen Mitwirkung von EU-Bürgern im Stadtrat mitarbeitet, dem Gremium bis vor kurzem vorstand und seit 25 Jahren besonders die Aufgaben des Sportausschusses und der eigenen Fraktion unterstützt. Gilberto Gori hob hervor, dass ihm gerade zu Beginn damalige Kollegen Vieles erklärt und ihn in seiner Arbeit unterstützt hätten, wofür er sich bedankte. Mit Rolf Klammer und Andreas Weber wurden zwei weitere aktive Politiker für ihre 10-jährige Mitgliedschaft geehrt. Andreas Weber drückte in seiner kurzen Dankesrede vor allem seinen Stolz aus, für die Ziele der Sozialdemokratie einzustehen und das Leben der Menschen auch vor Ort verbessern zu können.

    Dem diamantenen Jubilar Jürgen Jürgensen war es vorbehalten, die Feier mit einigen Anekdoten zu krönen: Er sprach von Politik nach Vorbild von „Dänemark“, wobei Gelder nach dem Motto „Dä-und-dä‘ne-Mark“ gesammelt wurden, er Bekanntschaft mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Alfred Kubel in Badehose im örtlichen Schwimmband machte oder wie ihn auf einem Politikerausflug in die Heide ein Kind fragte, was er eigentlich vom Leben gehabt habe und Jürgensen antwortete, er habe 36.000 Gläser Bier getrunken – was ihm ehrfürchtiges Staunen des Jungen einbrachte. Die Veranstaltung klang in lockerer Runde und gelassener Zufriedenheit aus und markiert für die Rotenburger SPD sowohl die Aufarbeitung der Pandemie, als auch Tatkraft und Engagement, um weiterhin Mögliches auszuloten und Belange der Rotenburger zu prägen.

  • Personalwechsel in der Fraktion

    Personalwechsel in der Fraktion

    Uwe Lüttjohann (SPD) wurde heute vom Stadtrat mit einer Enthaltung zum
    Ratsvorsitzenden gewählt. Uwe löst Gilberto Gori (SPD) ab. Gilberto
    wurde in der vergangenen Woche zum Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion
    gewählt.
    Glückauf.


  • Andreas Weber: Rede zum VEP

    Andreas Weber: Rede zum VEP

    16 März 2023

    Sehr geehrter Herr Vorsitzender Gori, sehr geehrter Herr Bürgermeister Oestmann, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste,

    nachdem wir, der Stadtrat und die Stadtverwaltung gemeinsam mit den überaus kompetenten Projektentwicklern, der „Planwerksta(d)t“ aus Bremen, jetzt ein erfolgreiches integriertes Stadtentwicklungskonzept erarbeitet haben, mit dem wir uns um eine Aufnahme in die Städtebauförderung beworben und in beiden Anträgen den Zuschlag erhalten haben, entscheiden wir heute über einen Verkehrsentwicklungsplan, der vor drei Jahren in Auftrag gegeben worden ist, uns damals insgesamt viel Geld wert gewesen ist.

    Die eröffnete Möglichkeit der Städtebauförderung  in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse durch den Bund und das Land in Höhe von 30 Millionen € innerhalb der kommenden 15 Jahre geben uns dabei eine Handlungsfreiheit auch für die Umsetzung von Verkehrsprojekten, die wir vorher niemals so gehabt hätten.

    Wir haben aus der Politik das Projekt eng begleitet und werden in den Ergebnissen dieses Verkehrsentwicklungsplanes bezüglich der bisherigen Arbeiten und Ausrichtungen unseres Handelns bestätigt.

    Viele positive Aspekte der Entwicklung in Rotenburg in den vergangenen 10 Jahren werden festgestellt, wie zusätzliche Rad- und Gehwege abseits von Hauptverkehrsstraßen, eine intensive Werbung für umweltfreundliche Verkehrsträger, z.B. durch das jährliche „Stadtradeln“, bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in der Innenstadt, der Einführung von 2 Fahrradstraßen, sowie viele uns bekannte Einzelmaßnahmen.

    Wir dürfen uns aber auf diesen Errungenschaften nicht ausruhen, sondern haben uns insbesondere um die aufgezeigten Problembereiche zu kümmern, die von der „Planersozietät“ als besonders prioritär eingestuft worden sind. Mit Maßnahmen, die dabei weniger kosten- und planungsintensiv aber mit einer hohen Priorität belegt sind, sollte in diesem Haushaltsjahr schon begonnen werden.

    Wir, die SPD-Fraktion, stimmen mit dem Bürgermeister überein, dass es sich seitens der durch das Planungsbüro „Planersocietät“ Feststellungen und daraus abgeleiteten wirklich fachlich fundierte Empfehlungen handelt. Denn diese sind auf einer Basis von Verkehrszählungen, weiteren Verkehrsanalysen und aus zahlreichen wissenschaftlichen Studienergebnissen und Erfahrungen entstanden.

    Diese müssen jetzt beschlossen werden und bilden im weiteren Entwicklungsprozess der Rotenburger Innenstadt, aber auch von Erschließungsstraßen in unsere Wohngebiete einen sehr guten Orientierungsrahmen. Sie werden im Einzelnen noch politisch erörtert und dann auch haushalterisch festgelegt.

    Im Ergebnis wird in dem VEP von einer weiteren Befassung mit dem Neubau von Umgehungsstraßen eindringlich aus ökologischen und finanziellen Gründen abgeraten, zumal die Entlastungswirkung damit in keinem vernünftigen Verhältnis steht.

    Vielmehr müssen der Fußgänger- und Fahrradverkehr sowie der ÖPNV-Verkehr attraktiver gemacht werden, damit „die wesentliche Herausforderung erreicht wird, unnötigen Kfz-Verkehr zu vermeiden, diesen auf umweltfreundliche Verkehrsträger zu verlagern und den verbleibenden Kfz-Verkehr im städtischen Raum verträglich abzuwickeln.“

    Die SPD-Fraktion und der SPD-Ortsverein haben sich mit den Ergebnissen der beiden Pläne der Stadtentwicklung und dem Verkehrsentwicklungsplan Rotenburgs zusätzlich zu den wöchentlichen Fraktionssitzungen in zwei Ganztages-Workshops in den letzten Wochen intensiv beschäftigt und konnten die Ergebnisse der Untersuchungen sehr gut nachvollziehen und unterstützen  die Empfehlungen in vollem Maße.

    Wir werden dem Verkehrsentwicklungsplan zustimmen und bitten den Bürgermeister daher, schon für dieses Haushaltsjahr 2023 Haushaltsmittel für kleinere Einzelmaßnahmen, wie beispielsweise das Aufstellen von Sitzmöglichkeiten für Fußgänger mindestens alle 300m an Verbindungsstraßen oder von Sitz- und Überdachungsmöglichkeiten an stärker frequentierten Bürgerbushaltestellen einzustellen, sowie für die baldmögliche Aufnahme einer Entwurfsplanung für die bauliche Umgestaltung der Goethestraße in eine Fahrradstraße, einem unserer größten Konfliktbereiche in der Stadt.

    Durch die erreichte Städtebauförderung wird nunmehr vieles leichter!

     

     

  • Stellungnahme der SPD in ROW zum Thema „Winterrasen“

    Stellungnahme der SPD in ROW zum Thema „Winterrasen“

    Zum oben genannten Thema, das im Winter die Rotenburger Gemüter über Gebühr erhitzt zu haben und gefühlt seit Wochen die lokale Politik zu bestimmen scheint, beziehen unsere SPD-Ratsmitglieder Rolf Klammer (Sportausschussvorsitzender) und Andreas Weber (ehem. Bürgermeister) klar Stellung. Mitglieder der SPD-Fraktion und des  Ortsvereins teilen ihre Ansicht auf der Anfang Februar stattgefundenen Klausurtagung.

    Die Entscheidung gegen einen Kunstrasen im Ahe-Stadion wurde entgegen anderslautender Behauptungen transparent nach intensiver Erörterung der Pro- und Gegenargumente einstimmig im Stadtrat getroffen. Nach der Realisierung hat diese einstimmige Entscheidung bis heute die Trainings- und Spielmöglichkeiten im Ahe-Stadtion nicht nur für die Fußballer, sondern auch für alle anderen Sportarten entscheidend verbessert.

    Nach Analyse der aktuellen Situation können folgende Feststellungen getroffen werden: Die neue Naturrasen-Spielfläche wurde in den letzten Monaten intensiv genutzt. Diese intensive Nutzung hat alle anderen Spielflächen damit entscheidend entlastet, weshalb sie in besserem Zustand sind als viele Jahre zuvor. Aufgrund dessen musste wenn überhaupt dann nur ganz selten ein Spiel witterungsbedingt im Stadion abgesagt werden. Die Stadt Rotenburg hat sogar darüber hinaus Profivereinen der Bundesligen die Möglichkeit einräumen können, die gern besuchten hervorragenden Trainingsmöglichkeiten zusätzlich anzubieten und zu nutzen.

    Ein Naturrasen benötigt keinen „Stresstest“. Die neue Spielfläche braucht aber nach hartnäckigem Bodenfrost eine mehrtägige Pause, um aufzutauen.

    Steuermittel wurden nicht für die Anlage des sogenannten Winterrasens verschwendet. Die neue Spielfläche hat Rotenburg tatsächlich abzüglich Flutlicht, Ballfangzaun, Landkreiszuschüssen und großzügiger Spende von Rolf Ludwig weniger als 150.000 € gekostet. Ein Kunstrasenfeld hätte Rotenburg mehr als das Vierfache gekostet. Weitaus höhere Folgekosten inklusive der Entsorgungsprobleme des massenhaften Kunststoffs wären nach ca. 15 Jahren angefallen. Eine zusätzliche Mikroplastik-Gefährdung für unsere Gewässer und Meere geht vom Rotenburger Ahe-Stadion nicht aus.

    Wie am 22.02.2023 im Weserkurier zu lesen ist, gilt der Kunstrasen in Fußballerkreisen als problematisch. Ein Bremer Trainer stellt in dem Artikel fest: „Auf Kunstrasen gibt bei schwierigen Bewegungen irgendwas nach.“ Die häufigen Verletzungen von Gelenken seien „oft eine Sache des Untergrunds“.

    Die Gräben in der Rotenburger Politik sind nicht tief, sondern die Meinungen unterschiedlich! In einer Demokratie können unterschiedliche Positionen eingenommen werden. Schließlich setzen sich die besseren Argumente in der Diskussion durch und die Rotenburger Wähler haben eine Wahlmöglichkeit.

    Wir sind froh, dass der rote Schlacke-Platz ersetzt wurde, auf dem sich in den letzten über 50 Jahren schon viele Sportler verletzt haben, ein besseres Mikro-Klima im Stadion mit weniger Staub und Hitze, dafür mehr Sauerstoff im Sommer vorherrscht und ganzjährig verbesserte Trainingsmöglichkeiten insbesondere für die vielen Kinder und Jugendlichen geschaffen worden sind.

    Wir danken nochmals den standhaften Politikern im Rotenburger Stadtrat, der Verwaltung für die gute Arbeit, dem Landkreis für die finanziellen Hilfen und insbesondere Rolf Ludwig für die größte Spende, die die Stadt Rotenburg jemals erhalten hat.

    Schließlich bitten wir darum, die Diskussion zu beenden und zu den wichtigen Themen in Rotenburg zurückzukehren, damit sich Rotenburg wie in den vergangenen Jahren auch weiterhin gut entwickelt.

    Ingo Krampitz, Astrid Mujica Alvarado
    Co-Vorsitzende des Ortsvereins der SPD Rotenburg

  • Rotenburger Stadtbibliothek soll finanziell weiter unterstützt werden

    Rotenburger Stadtbibliothek soll finanziell weiter unterstützt werden

    Der Vorstand des Ortsvereins der SPD Rotenburg hat in der letzten Vorstandssitzung Angang Februar beschlossen, die Rotenburger Stadtbibliothek unter der Leitung von Christine Braun auch bei künftigen Haushaltsverhandlungen im Kulturausschuss der Stadt zu unterstützen. Die Vorstandsmitglieder diskutierten  zahlreiche Argumente für den unbedingten Erhalt der Stadtbibliothek, darunter vor allem die Zugänglichkeit für alle, denn die Stadtbibliothek ist ein öffentlicher Ort, an dem jeder unabhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen oder Bildungsstand Zugang zu Büchern und anderen Medien hat. Damit stellt sie sicher, dass Bildung und Kultur für alle zugänglich sind, unabhängig von finanziellen Möglichkeiten.

    Laut Artikel in der Kreiszeitung vom 1. Februar 2023 liegt auf Bildung und Leseförderung für das Team um Frau Braun von Anfang an der Fokus ihrer Arbeit: Der Julius-Club in jedem Sommer und stabile Verbindungen zu Rotenburger Schulen gehören zu den Programmen, die die Lesefähigkeiten verbessern und somit auch zum Schulerfolg von Kindern beitragen können.

    Die SPD Rotenburg sieht in der Stadtbibliothek auch eine kulturelle Bedeutung, denn sie bietet Lesungen, Ausstellungen, Workshops und Diskussionsrunden an, die das kulturelle Leben unserer Stadt bereichern. Die Stadtbibliothek ist ein Ort, an dem Menschen sich treffen und ihre Freizeit verbringen können. Sie bietet oft ruhige Räume zum Arbeiten oder Lesen, aber auch Räume für Gruppenaktivitäten und kreative Projekte. Von der wachsenden Aufenthaltsqualität unserer Stadtbibliothek für Familien können lokale Geschäfte und Restaurants profitieren, die im Umfeld mit Besuchen rechnen können.